24.
Februar 2022

Mitteilungen des Bürgermeisters am 24.02.2022

Liebe Eppertshäuserinnen und Eppertshäuser,
2.000 Euro für den Erhalt der Valentinus-Kapelle in Eppertshausen

Am 15.02.2022 erhielt die Pfarrgemeinde St. Sebastian im Kreishaus Dieburg von der Entega AG eine Spende in Höhe von 2 000 Euro, die in den Erhalt der Valentinus-Kapelle fließen soll.

Entega-Vorstandsvorsitzende Marie-Luise Wolff übergab im Beisein von Pfarrer Bernhard Schüpke (l.), Ehrenbürger Harald Christian Röper (2. v. l.), Landrat Klaus Peter Schellhaas (2. v. r.) und Bürgermeister Carsten Helfmann die Spende.

Die Gemeinde Eppertshausen bedankt sich ebenfalls recht herzlich bei der Entega für diese tolle Spendenübergabe.

 

 

 

 

 

Die Geschichte von Eppertshausen

Im Jahr 1355
wurde das geltende Märkerrecht zum ersten Mal im Babenhäuser Weistum schriftlich niedergelegt. Oberste Märker und damit Schutzherren der Mark waren die Grafen von Hanau. An zweiter Stelle folgten die Ritter von Groschlag zu Dieburg. Das Kloster Seligenstadt hatte mit Wald
und Ländereien Anteil an der Mark. Der Abt war Mitmärker, aber ohne größere Sonderrechte. Das Kloster hatte seine Äcker an die Bauern verpachtet.

Im Jahr 1504
erreichte der Erzbischof von Mainz, auf Bitten des Ritters von Groschlag, nach langen und heftigen Auseinandersetzungen schließlich am 1. Mai einen Freiheitsbrief beim Reichstag zu Augsburg von Kaiser Maximilian I. Dieser teilte die drei Ortschaften Eppertshausen, Hergershausen und Sickenhofen dem Zentgericht Dieburg und somit der Oberhoheit von Mainz zu. Doch auch die Grafen von Hanau hatten ein gutes Verhältnis zum Kaiser.

Im Jahr 1507
wurde Philipp von Hanau beim Reichstag zu Konstanz vorstellig. Er beklagte sich am 7. Juli 1507 beim Kaiser, dass seine alten Rechte in der Mark Babenhausen sehr stark beschnitten wurden. Daraufhin entschied der Kaiser, dass die wirtschaftlichen Belange bei der Verwaltung der Mark mit Hausdurchsuchungen in den drei Orten durch das Märkergericht geregelt wurden. Die politischen
Belange wurden durch das Zentgericht Dieburg entschieden. Diese unglückselige Gewaltenteilung brachte in den kommenden Jahrhunderten viel Streit und viel Leid für die Bewohner der drei Orte.

Im Jahr 1521
wurde in der Ansiedlung die erste Kirche des heiligen Sebastian errichtet. Eine Pfarrstelle konnte aber nicht geschaffen werden. Kaiser Karl V. bestätigte durch einen neuen Freiheitsbrief am 21. Oktober 1547 die bestehenden Verhältnisse. Durch die Zugehörigkeit zur Oberhoheit
von Mainz blieb Eppertshausen, abgesehen von kurzen Unterbrechungen, auch nach der Reformation katholisch.

Im Jahr 1618
begann der 30-jährige Krieg. Während diesem wurde die Mark Babenhausen von einem Regiment des Herzogs von Sachsen-Lauenburg heimgesucht. Eppertshausen hatte 400 Reichstaler aufzubringen. Etliche Häuser wurden zerstört. Der Ort erholte sich nur sehr langsam von den
schlimmen Folgen des Krieges. Die Familie Groschlag gelangte durch Heirat in Verwandtschaft mit dem mächtigen Adelsgeschlecht von Schönborn. Nun erreichte die Familie Groschlag hohe Staatsposten im Kurfürstentum Mainz. Die Grundherren bemühten sich, für ihren Ort Eppertshausen bessere wirtschaftliche Bedingungen zu schaffen.

 

 

Im Jahr 1705
erhielt die Familie Braunwarth vom Grundherren die Erlaubnis, ab dem 25. September ganz allein im Ort auf ihrer „Hofraith“ Bier zu brauen, Branntwein zu brennen und auszuschenken.

(Bild: Alte Ansichtskarte von Eppertshausen, oben links Brauerei Braunwarth)

Bleiben Sie gesund!
Ihr
Carsten Helfmann
-Bürgermeister-

 

 

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